Christopher Klenk Christopher Klenk · Zuletzt aktualisiert: Februar 2026

Backlinks kosten Geld? Das sagt dir eine Agentur! Die meisten Fitness Unternehmen geben Geld für Links aus, obwohl sie es nicht müssten. Nicht weil Backlinks unwichtig wären – im Gegenteil. Aber wer ein bisschen nachdenkt und seine Netzwerke nutzt, kann hochwertige Links aufbauen, ohne dafür zu bezahlen.

Natürlicher Backlink Aufbau für Fitness und Sport Unternehmen – Laptop mit digitalem Netzwerk aus Verbindungen zu Magazinen, Reviews und Partnerseiten

TL;DR – Das Wichtigste in 30 Sekunden

Natürliche Backlinks sind für Sport- und Fitness Unternehmen machbar – ohne Budget. Die besten Hebel: Gastbeiträge, bestehende Geschäftskontakte digital abbilden, Digital PR durch Produkttests und Community Engagement. Dofollow vs. Nofollow ist weniger wichtig als die Qualität der verlinkenden Seite. Gekaufte Links sind meistens unnötig teuer und bauen eine Abhängigkeit auf. Ein einziger Link von einem relevanten Fitnessmagazin schlägt hundert Spam-Links.

Es gibt Agenturen, die dir 50 Links für 500€ verkaufen. Und ehrlich gesagt: Viele, die Links kaufen, bekommen keine Google Penalty. Aber das ist auch nicht der Punkt. Der Punkt ist: Du verschwendest Geld für etwas, das du auch kostenlos bekommst mit viel Mehr Wert – wenn du die richtigen Strategien kennst. Gerade am Anfang, wenn das Budget knapp ist, macht das einen Riesenunterschied.

In diesem Guide zeige ich dir, wie natürlicher Linkaufbau in der Fitness Branche funktioniert. Community Kontakte, Praxis Expertise, Kooperationen, guter Content – das sind die Hebel, die wirklich nachhaltig wirken. Für Onlineshops und internationale Player genauso wie für Studios, Trainer und kleine Brands.

Warum Backlinks für Fitness Unternehmen unverzichtbar sind

Backlinks sind für jedes Fitness- und Sport Unternehmen relevant, das online vertreten ist – aber wie wichtig sie sind, hängt von deinem Geschäftsmodell ab. Für Onlineshops und national agierende Brands sind sie einer der entscheidenden Ranking Faktoren: Du konkurrierst direkt mit Amazon, Zalando und etablierten Fitnessportalen und Marken. Ohne starkes Linkprofil hast du in diesem Wettbewerb keine Chance auf Top Positionen in der Suche und sie gehört zu einem guten Online Marekting unbedingt dazu.Für lokale Anbieter – Studios, Trainer, kleine Shops – sind Links weniger kritisch als Google Business Profile und Bewertungen, aber sie stärken deine lokale Autorität und helfen, dich von der Konkurrenz in deiner Stadt abzuheben.

Was für alle gilt: Natürliche Links von relevanten Quellen sind Gold wert. Gekaufte Links sind oftmals themenfremd oder sehr teuer – und die falschen sind Gift! Der Unterschied entscheidet langfristig über Erfolg oder Abstrafung – egal ob du einen Supplement Shop betreibst, eine internationale Sportbrand führst oder ein Yoga Studio in Hamburg hast.

Was Backlinks für dich konkret bedeuten

Ranking Power

Bei kommerziellen Keywords wie „Laufschuhe kaufen“ oder „Proteinpulver Test“ ist die Konkurrenz brutal – ohne Backlinks bleibst du (meist) unsichtbar.

Trust Signal

Wenn Fitnessmagazine auf deinen Shop verlinken oder die lokale Zeitung über dein Studio berichtet – das signalisiert: „Dieses Unternehmen ist real und relevant.“

Autoritäts Signal

Ein Link aus einem Produktvergleich auf Men’s Health sagt Google: „Diese Seite ist eine legitime Quelle.“ Und deren Leser landen auch noch bei dir.

Ranking Power plus Trust Signal plus Authority Singal ist Backlink Power.

Das Link Paradoxon: Warum weniger oft mehr ist

Ein einzelner Link von einem anerkannten Fitnessmagazin oder Vergleichsportal ist mehr wert als hundert Links aus Spam Verzeichnissen oder gekauften Blognetzwerken. Google bewertet Links nicht nach Anzahl, sondern nach Qualität, Relevanz und Kontext. Ein Link aus einem „Beste Laufschuhe 2025“-Artikel auf Runner’s World signalisiert: „Diese Marke gehört zu den relevanten Playern.“

Das Paradoxon: Je verzweifelter du versuchst, Links zu „bekommen“, desto schlechter werden sie. Die Links aus Massen Outreach Kampagnen stammen fast immer von Seiten mit niedrigem Wert. Die wirklich guten Links – von Fachmedien, etablierten Blogs, Branchenportalen – bekommst du nur, wenn du etwas hast, das diese Seiten freiwillig verlinken wollen.

Dofollow vs. Nofollow: Warum die Unterscheidung überschätzt wird

Viele Fitness Unternehmen jagen ausschließlich Dofollow Links und ignorieren Nofollow Links komplett. Das ist ein Fehler – und basiert auf veraltetem Wissen. Die kurze Version: Dofollow Links geben „Linkjuice“ weiter, also direktes Ranking Signal. Nofollow Links sagen Google theoretisch „ignoriere diesen Link“. So weit die Theorie.

Kurz erklärt

Dofollow = Standard-Link. Sagt Google: „Ich empfehle diese Seite“ – gibt Ranking-Kraft direkt weiter.

Nofollow = Link mit Zusatz-Attribut. Sagt Google theoretisch: „Ich verlinke, aber bürge nicht dafür“ – ob Google das ignoriert, entscheidet der Algorithmus seit 2019 selbst.

Die Praxis sieht seit 2019 anders aus. Google behandelt Nofollow seitdem als „Hint“, nicht mehr als strikten Befehl – das heißt, Google entscheidet selbst, ob ein Nofollow Link trotzdem gewertet wird. Tests von SEO Experten wie Kyle Roof zeigen: Nofollow Links von Seiten, die selbst gut ranken und viel Traffic haben, wirken sich messbar auf Rankings aus. Eine große Ahrefs Studie über fast 20.000 Keywords kam zum gleichen Ergebnis: Der Unterschied zwischen Dofollow und Nofollow war statistisch kaum relevant.

Was heißt das für dich? Wenn Men’s Health dein Produkt in einem Vergleichstest erwähnt und mit Nofollow verlinkt, ist das trotzdem extrem wertvoll. Erstens, weil Google den Link wahrscheinlich trotzdem berücksichtigt. Zweitens, weil ein natürliches Linkprofil aus einer Mischung von Dofollow und Nofollow besteht – ein Profil mit nur Dofollow Links sieht für Google sogar verdächtig aus. Und drittens, weil AI Suchmaschinen wie Perplexity oder ChatGPT bei ihren Antworten keinen Unterschied zwischen Dofollow und Nofollow machen – für die Sichtbarkeit in AI Suche zählt jede Erwähnung.

Die Faustregel: Konzentriere dich auf die Qualität und Relevanz der verlinkenden Seite, nicht auf das Attribut. Ein Nofollow Link von einem reichweitenstarken Fitnessmagazin ist mehr wert als ein Dofollow Link von einem unbekannten Blog, den niemand liest.

Was für Fitness Unternehmen wirklich funktioniert

Die effektivsten Linkbuilding Strategien nutzen die einzigartigen Assets, die Fitness Unternehmen haben: Produkte, Expertise, Branchenkontakte und echte Praxiserfahrung. Je nach Geschäftsmodell sehen die Hebel unterschiedlich aus – aber das Prinzip ist immer dasselbe: Verdiene dir Links durch echten Mehrwert. Keiner dieser Ansätze kostet ein Linkbudget.

Gastbeiträge: Expertise zeigen, Links verdienen

Dein Wissen auf relevanten Plattformen platzieren

Gastbeiträge auf thematisch passenden Blogs und Magazinen sind einer der effektivsten Wege zu natürlichen Links – wenn du es richtig machst. Du schreibst einen Artikel, der dem Publikum der anderen Seite echten Mehrwert liefert. Kein verkappter Werbetext, sondern dein Wissen zu einem Thema, das du besser kennst als die meisten.

Eine Sportbekleidungsmarke liefert einen fundierten Guide zu Materialien und Nachhaltigkeit für einen großen Outdoor Blog. Ein Supplementhersteller schreibt für ein Ernährungsportal über Proteinbedarf im Ausdauersport. Ein Onlineshop für Fitnessgeräte verfasst einen Einrichtungsguide für Home Gyms auf einem Interior Magazin. In jedem Fall: echte Expertise, natürlicher Link zurück zum Unternehmen. Auch kleinere Anbieter können das nutzen – ein Personal Trainer etwa als Gastautor auf einem Gesundheitsblog.

Linktausch: Das Netzwerk nutzen, das du schon hast

Bestehende Geschäftsbeziehungen digital abbilden

Jedes Fitness Unternehmen hat Geschäftsbeziehungen – zu Herstellern, Lieferanten, Distributoren, Kooperationspartnern. Diese Netzwerke sind eine Goldgrube für natürliche Links. Der Onlineshop, der eine Laufschuhmarke führt: Händlerverzeichnis auf der Hersteller Website. Die Fitness App, die mit einem Wearable Hersteller integriert: gegenseitige Erwähnung auf den Partnerseiten. Die Supplement Brand, die mit einem Athleten zusammenarbeitet: Link von dessen Website.

Wichtig: Es geht nicht um systematischen „Ich verlink dich, du verlinkst mich“-Tausch mit Fremden. Das erkennt Google. Es geht darum, bestehende Geschäftsbeziehungen digital abzubilden. Wenn du mit jemandem zusammenarbeitest, ist ein Link die natürlichste Sache der Welt – und genau so sieht es Google auch. Das gilt übrigens genauso für lokale Partnerschaften: Trainer und Ernährungsberater, die zusammenarbeiten, Studios und Physiotherapeuten, die sich gegenseitig empfehlen.

Digital PR: Produkttests und Expertenplatzierungen

In Vergleichstests und Medienberichte kommen

Fitnessmagazine, Vergleichsportale und Lifestyle Blogs schreiben ständig „Beste X 2025“-Artikel. Wenn dein Produkt nicht dabei ist, existiert es für viele potenzielle Kunden nicht. Aktiv auf Redaktionen zugehen, Testprodukte anbieten, Pressemappen bei Launches verschicken – das kostet kein Geld, nur ein Testprodukt und eine professionelle Anfrage. Ein Link aus einem Produktvergleich auf Men’s Health oder Runner’s World ist unbezahlbar.

Auch ohne physisches Produkt funktioniert PR: Positioniere dich oder dein Unternehmen als Expertenquelle für Journalisten. Branchentrends kommentieren, Studien einordnen, als Zitatgeber zur Verfügung stehen. Redaktionen suchen ständig nach Fachleuten – und verlinken auf deren Unternehmen.

Influencer & Creator: Links statt nur Likes

SEO Potenzial von Kooperationen voll ausschöpfen

Viele Fitness Influencer haben nicht nur Instagram, sondern auch Blogs oder YouTube Kanäle mit eigenen Websites. Die meisten Kooperationen fokussieren sich auf Social Posts – und verschenken damit das SEO Potenzial komplett. Wenn du mit einem Creator zusammenarbeitest, frag immer nach einem Link von deren Website oder Blog. Für Google ist der Link von einer thematisch relevanten Domain hundertmal mehr wert als jeder Instagram Post.

Das muss kein teurer Brand Deal sein. Ein Fitnessblogger reviewed deine Laufschuhe, ein Ernährungs Creator verlinkt auf deinen Ratgeber, ein YouTube Creator testet dein Equipment und verlinkt in der Videobeschreibung – solche Kooperationen kosten oft nichts außer einem Testprodukt oder einer Einladung. Micro Influencer mit eigenen Domains sind hier wertvoller als große Accounts ohne Website.

Vergleichsportale und Branchenverzeichnisse

Einfache Listings mit direktem SEO Effekt

Für Onlineshops sind Vergleichsportale wie idealo, billiger.de oder spezialisierte Fitnessportale ein einfacher Einstieg: Listing anlegen, Link kassieren. Für Nischenprodukte lohnt sich die Recherche nach spezialisierten Vergleichsseiten zu „Beste Klimmzugstange“ oder „Yogamatte Test“ – viele davon sind kostenlos. Je spezifischer die Nische, desto wertvoller der Link.

Für lokale Anbieter sind Stadtportale, Branchenverzeichnisse und Fitnessverzeichnisse das Äquivalent. Kostenlos, schnell erledigt, und sie bringen konsistente NAP Daten plus einen relevanten Link.

Branchenmedien und Fachpresse

Fachmedien als Autoritätsbooster nutzen

ISPO, Fitness Management, Sportfachhandel – Branchenmedien berichten über Produktneuheiten, Marktentwicklungen und Trends. Eine gut geschriebene Pressemitteilung bei relevanten Anlässen (Produktlaunch, Expansion, Auszeichnungen) wird oft übernommen – inklusive Link. Das ist besonders für Brands und Shops relevant, die sich in der Branche positionieren wollen.

Community Engagement: Events und lokale Verankerung

Echte Verbindungen schaffen, die Links generieren

Sport Events verlinken auf Sponsoren und Partner – egal ob nationale Fitnessmessen oder lokale Stadtläufe. Noch effektiver: Organisiere selbst ein Event. Eine Charity Challenge deiner Brand, ein Produkttest Event für Blogger, ein Workshop Tag im Studio. Darüber berichten Medien, Teilnehmer verlinken auf die Eventseite – und du hast ein Linkable Asset, das auch nach dem Event weiter Links anzieht.

Auch Vereinsengagement lohnt sich: Unterstütze Sportvereine durch gemeinsame Aktionen oder Trainingsangebote. Die meisten haben Websites mit Partnerseiten und verlinken dich ganz natürlich. Das kostet kein Geld, sondern echtes Engagement.

Was du dir sparen kannst

Drei Klassiker, die regelmäßig nichts bringen

Massen Outreach mit Copy Paste Templates

„Hi, ich habe deinen Artikel gelesen und finde ihn super, hättest du Lust auf einen Linktausch?“ Jeder Blogger bekommt davon 20 am Tag. Landet direkt im Spam. Funktioniert vielleicht bei 1 von 200 – und selbst dann bekommst du einen Link von jemandem, der auch jeden anderen verlinkt.

Forenlinks und Blog Kommentare

In Fitness Foren oder unter Blogartikeln Links droppen. Fast immer Nofollow, werden oft gelöscht, und selbst wenn sie stehen bleiben bringen sie null Autorität. Reine Zeitverschwendung.

Artikelverzeichnisse und Web 2.0 Plattformen

Artikel auf Medium, Tumblr oder in Artikelverzeichnissen veröffentlichen, nur um einen Link zurück zu setzen. Google kennt diese Taktik seit 10 Jahren und ignoriert die Links komplett. Manche SEO Agenturen verkaufen das trotzdem noch als „Linkbuilding Strategie“ – Finger weg.

Content, der Links verdient – nicht bettelt

Der nachhaltigste Weg zu Backlinks ist Content, der so gut ist, dass andere ihn freiwillig verlinken wollen – sogenannte „Linkable Assets“. Jedes Fitness- und Sport Unternehmen hat einzigartige Daten und Expertise, die zu verlinkungswürdigem Content werden können.

Content Ideen nach Geschäftsmodell

Für Shops und Brands – Eigene Daten und Studien: Als Shop hast du Zugang zu Verkaufsdaten, Kundenumfragen und Produktfeedback. „Welche Supplement Kategorien 2025 am stärksten gewachsen sind“ oder „Was unsere Kundendaten über Trainingsgewohnheiten verraten“ – solche Insights werden von Journalisten zitiert und verlinkt.

Für Trainer und Studios – Praxis Insights: Du hast etwas, das theoretische Fitnessblogs nicht haben: echte Erfahrung mit echten Kunden. „Was 500 Fitness Anfänger in den ersten 3 Monaten lernen“ oder „Die häufigsten Fehler, die ich nach 10 Jahren als Trainer immer noch sehe“ – basierend auf deiner Praxis, nicht auf Theorie. Solcher Content wird verlinkt, weil er authentisch ist.

Für alle – Ultimative Guides: „Laufschuhe kaufen: Was du wirklich wissen musst“ oder „Krafttraining über 50: Alles, was Einsteiger brauchen“ – wenn der Guide wirklich besser ist als alles andere zu dem Thema, wird er zur Referenz. Wichtig: Ehrlich und objektiv, nicht wie ein versteckter Salespitch.

Für alle – Kostenlose Tools und Rechner: Ein Kalorienrechner, Trainingsplan Generator, Größenberater oder Produktfinder. Tools werden verlinkt, weil sie nützlich sind. Der Aufwand ist hoch, aber ein gutes Tool generiert jahrelang Links und Traffic.

Für alle – Kontroverse, fundierte Meinungen: „Warum ich meinen Kunden von täglichem Training abrate“ oder „Das Problem mit den meisten Proteinpulver Tests“ – Artikel, die gegen den Strom schwimmen, werden diskutiert und verlinkt. Voraussetzung: Du musst deine Position mit echten Daten oder Erfahrung begründen können.

Gekaufte Links: Eine ehrliche Einschätzung

Ich will hier nicht so tun, als würde jeder, der Links kauft, sofort von Google abgestraft. Das wäre unehrlich. Die Realität ist: Viele Unternehmen kaufen Links und ranken damit. Google erkennt nicht jedes gekaufte Linknetzwerk, und manuelle Penalties treffen längst nicht jeden.

Trotzdem rate ich davon ab – aber nicht primär wegen des Penalty Risikos. Die Gründe sind praktischer:

Es ist unnötig teuer. Gerade am Anfang ist das Budget besser investiert in guten Content, eine saubere Website oder echte Partnerschaften. Die Strategien in diesem Artikel kosten Zeit, aber kaum Geld – und liefern Links, die nebenbei auch noch Brand Awareness und echte Geschäftskontakte bringen.

Die Qualität ist oft miserabel. Was du für 50-100€ pro Link bekommst, sind meistens Seiten, die nur existieren, um Links zu verkaufen. Keine echten Leser, keine thematische Relevanz. Google wird immer besser darin, solche Netzwerke zu erkennen und die Links einfach zu ignorieren – dann hast du Geld verbrannt, ohne Effekt.

Du baust eine Abhängigkeit auf. Wenn dein Ranking auf gekauften Links basiert, musst du immer weiter kaufen. Natürliche Links bleiben, weil die andere Seite einen echten Grund hat, auf dich zu verlinken. Das ist der Unterschied zwischen einem Fundament und einem Kartenhaus.

Die Risiken existieren trotzdem:

Gekaufte Links verstoßen gegen Googles Richtlinien. Manuelle Penalties sind selten, aber sie passieren – und wenn sie kommen, sind sie schmerzhaft. Für Unternehmen, deren Umsatz an Google Traffic hängt, ist das ein reales Geschäftsrisiko.

PBNs (Private Blog Networks) und Linkfarms werden zunehmend entdeckt und entwertet. Die Frage ist weniger „wirst du abgestraft?“ und mehr „bringt es überhaupt noch was?“

Die Grauzone: Bezahlte Gastbeiträge in seriösen Magazinen, gesponserte Reviews, Affiliate Partnerschaften – das ist etwas anderes als plumper Linkkauf. Hier bezahlst du für eine echte Leistung (einen Test, einen Artikel, redaktionelle Arbeit), nicht für den Link selbst. Das kann sinnvoll sein, besonders für Brands mit Budget. Aber auch hier gilt: Es geht auch ohne, wenn du kreativ bist.

Der realistische Aktionsplan – je nach Geschäftsmodell

Statt wahllos Links zu jagen, brauchst du einen strukturierten Prozess, der zu deinem Business passt. Ein Supplement Shop hat andere Hebel als ein Personal Trainer – aber die Grundprinzipien sind dieselben: Erst Fundament, dann aktiver Aufbau.

1

Fundament legen (für alle)

Bevor du aktiv Links aufbaust: Stelle sicher, dass deine Seite verlinkungswürdig ist. Professionelles Design, schnelle Ladezeiten, substanzieller Content. Für Shops: hochwertige Produktseiten. Für Trainer und Studios: eine Über mich Seite mit echten Credentials und hilfreiche Inhalte zu deinen Kernthemen. Niemand verlinkt auf eine halbherzige Website.

2

Die „Low Hanging Fruits“ einsammeln

Für Shops: Vergleichsportale (idealo, billiger.de, Nischenportale) – relevanter thematischer Link von einer autoritätsstarken Domain. Für lokale Anbieter: Google Business Profile, lokale Verzeichnisse, Stadtportale – kostenlose Links in wenigen Stunden. Für alle: Branchenspezifische Fitnessverzeichnisse.

3

Ein Linkable Asset erstellen

Investiere in ein hochwertiges Contentstück: einen umfassenden Ratgeber, ein nützliches Tool oder eine datenbasierte Analyse. Das ist dein Anker für alle weiteren Aktivitäten. „Wir haben gerade einen umfassenden Guide veröffentlicht über…“ ist ein besserer Pitch als „Hier ist unsere Website…“

4

Aktive Outreach Strategien

Der einfachste Einstieg: Nutze dein bestehendes Netzwerk. Lieferanten, Partner, befreundete Unternehmen – bestehende Geschäftsbeziehungen digital abzubilden kostet nichts und bringt die relevantesten Links. Dann: Gastbeiträge auf thematisch passenden Blogs und Magazinen, bei denen du echte Expertise einbringen kannst. Für Brands und Shops zusätzlich: Digital PR mit Produkttests in Fachmedien und Pressemitteilungen bei Launches. Für lokale Anbieter: Community Engagement durch Vereinskooperationen und lokale Events.

Natürliche Links sind der einzig nachhaltige Weg

Egal ob Onlineshop, Sportbrand, Studio oder Trainer – das Prinzip bleibt dasselbe: Verdiene dir Links durch echten Mehrwert, statt sie zu kaufen. Die Strategien sind unterschiedlich, das Ziel ist identisch: Google soll sehen, dass andere für dich bürgen.

Die Fitness Branche bietet einzigartige Chancen für natürlichen Linkaufbau: Community Verbindungen, Praxis Expertise, testbare Produkte, lokale Events. Nutze diese Hebel – und lass die Finger von allem, was nach Abkürzung aussieht.

„Die besten Links kommen von Leuten, die dein Unternehmen empfehlen wollen – nicht von Leuten, die du bezahlt hast.“

Christopher Klenk - Gründer, Sportive Growth Ltd., Vizzibility Expertennetzwerk

Über den Autor

Christopher Klenk

Gründer, Sportive Growth Ltd. | Vizzibility Expertennetzwerk

Langjährige Erfahrung an der Schnittstelle von SEO, Produktentwicklung und digitaler Strategie – von iGaming Großprojekten bis E-Commerce. Sein Ansatz: Sichtbarkeit ganzheitlich denken statt in Einzeldisziplinen.

„Backlink natürlich aufbauen – Agenturen verkaufen lieber, wir schaffen lieber echte Verbindungen!“

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